Bild: Mann lehnt an einer Wand und stellt sich Fragen
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FAQ - Fragen und Antworten

Häufige Fragen an den Netzbetreiber

Wir haben für Sie die häufigsten Fragen und Antworten zu den Themen Photovoltaik in Verbindung mit Wartung, Speicher, Elektromobilität und Heizung zusammengetragen.
In dem Pull-Down-Menü finden Sie jeweils Informationen aus den unterschiedlichen Bereichen. Wählen Sie einfach das für Sie interessante Themengebiet aus und erfahren Sie mehr.

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann schicken Sie uns Ihre Frage an info@thueringer-energienetze.com.

  • Was sind Hausanschlusskosten?

    Hausanschlusskosten sind die Kosten, die für die Erstellung eines Hausanschlusses anfallen. Diese setzen sich aus den Anschlusskosten und dem so genannten Baukostenzuschuss (BKZ) zusammen.

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  • Was sind Netzanschlusskosten?

    Der Netzbetreiber ist berechtigt, vom Anschlussnehmer (Eigentümer) die Erstattung der bei wirtschaftlich effizienter Betriebsführung notwendigen Kosten für die Herstellung, Änderung oder Erweiterung des Netzanschlusses zu verlangen. Die Kosten können auf Grundlage der durchschnittlichen für vergleichbare Fälle entstehenden Kosten pauschal berechnet werden, wobei Eigenleistungen angemessen zu berücksichtigen sind.

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  • Was ist ein Baukostenzuschuss (BKZ)?

    Ein Baukostenzuschuss wird einmalig für die Bereitstellung elektrischer Leistung in Rechnung gestellt. Er dient zur teilweisen Deckung der für die Erstellung oder Verstärkung der örtlichen Verteileranlagen entstehenden Kosten.

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  • Was ist ein Anschlussnutzer?

    Ein Anschlussnutzer verwendet die Anlage des Anschlussnehmers für den Bezug von elektrischer Energie als Letztverbraucher. Auch mit der Einspeisung von elektrischer Energie in das Verteilungsnetz aus einer Eigenerzeugungsanlage wird man zum Anschlussnutzer. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnutzer sind im Anschlussnutzungsverhältnis geregelt.

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  • Was ist ein Anschlussnehmer?

    Ein Anschlussnehmer ist der Grundstückseigentümer, der mit seiner elektrischen Anlage unmittelbar an das Verteilungsnetz angeschlossen ist. Dabei kann es sich um den Anschluss eines Wohnhauses oder eines Unternehmens handeln. Die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Verteilungsnetzbetreiber und dem Anschlussnehmer sind im Netzanschlussvertrag geregelt.

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  • Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)?

    Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende. Sie soll die Stromversorgung klima- und umweltverträglicher und uns unabhängiger von knapper werdenden, fossilen Brennstoffen machen. Gleichzeitig soll sie bezahlbar und verlässlich bleiben. Dazu wurde ein erfolgreiches Instrument zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien konzipiert: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das im Jahr 2000 in Kraft getreten ist. Ziel des EEG ist es, den jungen Technologien wie Wind- und Sonnenenergie durch feste Vergütungen sowie durch die garantierte Abnahme und die vorrangige Einspeisung des Stroms, den Markteintritt zu ermöglichen.

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  • Was ist ein Übertragungsnetzbetreiber?

    Übertragungsnetze mit der höchsten Spannungsebene von 220 und 380 kV transportieren Strom überregional im Netzverbund zwischen Bundesländern und sogar staatenübergreifend. Sie sind den regionalen Verteilnetzen „vorgelagert“. An den Netzknoten, den sogenannten Umspannwerken, wird Strom von einer Spannungsebene zur anderen umgesetzt, entweder vom Übertragungsnetz zum Verteilnetz oder anders herum. So kann Energie eingespeist, übertragen und anschließend weiterverteilt werden. Die vier Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH sind in Deutschland verpflichtet, ihr Netz Instand zu halten und für die Energiewende auszubauen. Zudem sind sie Bilanzkreisverantwortliche für ihre jeweiligen Regelzonen, damit Energiezu- und Abflüsse immer im Gleichgewicht sind.

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  • Was sind Netzentgelte?

    Netzentgelte zahlt der Kunde für die Inanspruchnahme des Netzes zur Strom-/ Erdgasversorgung. Mit den Entgelten werden die Kosten, z. B. für Erneuerung, Wartung, Instandhaltung, Bau und Betrieb gedeckt. Die Netzentgelte sind Teil des Strom- und Erdgaspreises, den der Kunde an seinen Lieferanten zahlt.

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  • Was ist ein Netzbetreiber?

    Ein Netzbetreiber ist in seinem lokalen oder regionalen Netzgebiet zuständig für den Anschluss der Verbrauchsstellen an das Strom- und Erdgasnetz, die Instandhaltung und den sicheren Betrieb der Netze, sowie für die Gewährleistung der Netzstabilität.

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  • Welche Rolle spielt die Bundesnetzagentur?

    Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen ist eine deutsche Bundesbehörde (Regulierungsbehörde) im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Ihr Auftrag besteht in der Förderung von Liberalisierung und Wettbewerb in sogenannten Netzmärkten (Telekommunikation, Post, Eisenbahnverkehr, Strom-/Gasversorgung). Wesentliche Aufgaben der Bundesnetzagentur im Energiesektor sind die Kontrolle und Genehmigung der Netzentgelte sowie die Gewährleistung eines diskriminierungsfreien Netzzugangs. Die Bundesnetzagentur teilt sich die Aufgaben mit den Bundesländern: Unternehmen mit weniger als 100.000 Kunden und Versorgungsnetzen innerhalb der Landesgrenzen werden von den Landesbehörden reguliert, alle übrigen von der Bundesbehörde. Das Bundesland Thüringen hat die Regulierung im Wege der Organleihe an die Bundesnetzagentur übertragen.

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  • Was ist eine Konzessionsabgabe?

    Die Betreiber der Strom- und Erdgasnetze verlegen ihre Leitungen oft über bzw. unter öffentlichen Straßen und Wegen. Dafür müssen sie den jeweiligen Städten und Gemeinden eine Nutzungsgebühr bezahlen. Diese Nutzungsgebühr nennt sich Konzessionsabgabe.

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  • Was bedeutet Entflechtung/Unbundling?

    Unter Entflechtung oder Unbundling versteht man die Trennung des Netzbetriebes als sogenanntes „natürliches Monopol“ von den Wettbewerbsbereichen Erzeugung, Handel und Vertrieb. Die Entflechtung soll Transparenz schaffen und einen diskriminierungsfreien Netzbetrieb gewährleisten, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Marktteilnehmer herzustellen. Die Entflechtungsvorschriften sind im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) geregelt. Das EnWG beinhaltet Maßnahmen zur buchhalterischen, informationellen, organisatorischen und gesellschaftsrechtlichen Entflechtung.

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  • Was ist ein Netznutzer?

    Ein Netznutzer ist eine natürliche oder juristische Person (z. B. Versorgungsunternehmen), die die Übertragungs- und Verteilnetze von Netzbetreibern (Strom oder Erdgas) nutzt. Sie bezahlt dafür ein Netznutzungsentgelt.

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