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So werde ich Einspeiser

Sie beabsichtigen eine Anlage zur Erzeugung von elektrischem Strom zu errichten und an unser Verteilungsnetz anzuschließen? Um Ihnen den Netzanschluss Ihrer Erzeugungsanlage nach dem EEG oder dem KWKG so einfach wie möglich zu gestalten, stellen wir Ihnen nachfolgend die Arbeitsschritte von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme Ihrer Anlage dar.

  • Vor Inbetriebnahme

    • Schritt 1

      Schritt 1: Anmeldung & Netzverträglichkeitsprüfung

      Mit der Anmeldung teilen Sie uns mit, dass Sie die Errichtung einer Erzeugungsanlage planen. Alle benötigten Unterlagen und Daten zu Ihrer geplanten Erzeugungsanlage werden Schritt für Schritt abgefragt. Damit die Netzverträglichkeitsprüfung und die damit verbundene Ermittlung des technischen und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunktes gemäß § 8 EEG durchgeführt werden kann, sind nachfolgend aufgeführte Unterlagen dem Netzbetreiber zu übergeben:

      Von Ihnen zu erstellen:

      Maßstabsgerechter Lageplan aus dem die Bezeichnung (Gemarkung, Flur, Flurstück) und die Grenzen des(r) Grundstücks(e) sowie der Aufstellungsort(e) der Erzeugungsanlage(n) hervorgehen

      vollständig ausgefülltes Datenerfassungsblatt der Erzeugungsanlage(n) (bitte untenstehenden Vordruck des Netzbetreibers entsprechend des Energieträgers verwenden)

      • Zusätzlich bei Windenergieanlagen

        Von Ihnen einzureichen:

        Auszug aus dem Prüfbericht für die Netzverträglichkeit der Windkraftanlage eines akkreditierten Prüfinstitutes mit Herstellerbescheinigung für den jeweiligen WEA-Typ (gemäß FGW)

      Nach den von Ihnen übergebenen Anmeldeunterlagen erhalten Sie von uns ein zeitnahes Registrierungsschreiben zu Ihrer geplanten Erzeugungsanlage. Sollten zu diesem Zeitpunkt von Ihnen notwendige Unterlagen für die Ermittlung des Netzverknüpfungspunktes fehlen, teilen wir Ihnen dies ebenfalls mit diesem Schreiben mit.

      Um den technisch und gesamtwirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunkt zum vorhandenen Netz für die geplante Anlage zu lokalisieren, ist vorab eine Netzverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der örtlichen Netzstruktur erforderlich. Hierfür müssen alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Erst mit Abschluss der Netzverträglichkeitsprüfung kann eine verbindliche Aussage über den Verknüpfungspunkt Ihrer Erzeugungsanlage getroffen werden. Wenn Sie Fragen zur Netzverträglichkeitsprüfung haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

      Schritt 2

    • Schritt 2

      Schritt 2: Netzauskunft für Anlagen größer 30kVA

      Sie erhalten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben für Ihre Erzeugungsanlage eine Netzauskunft mit Benennung des Verknüpfungspunktes, einem Ortsnetzplan zur Lokalisierung des genannten Verknüpfungspunktes sowie gegebenenfalls weitere technische Vorgaben bezüglich des Anschlusses Ihrer Erzeugungsanlage. Zusätzlich erhalten Sie eine überschlägige Kostenermittlung zur Herstellung des Netzanschlusses.

      Schritt 3

    • Schritt 3

      Schritt 3: Anschlussrelevante Projektunterlagen

      Nach Vorlage und Prüfung der vollständigen und auf den benannten Netzverknüpfungspunkt angepassten aktuellen Projektunterlagen erhalten Sie ein konkretes technisches Netzanschlusskonzept.

      Dazu sind in Abhängigkeit des ermittelten Netzverknüpfungspunktes die nachfolgenden Unterlagen zur weiterführenden Projektbearbeitung beim Netzbetreiber einzureichen.

      Von Ihnen zu erstellen:

      Anmeldung zum Netzanschluss (bitte untenstehenden Vordruck des Netzbetreibers verwenden)

      Übersichtsschaltplan des Anschlusses der Erzeugungsanlage an das Netz der allgemeinen Versorgung mit den Daten der eingesetzten Betriebsmittel inklusive der Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen

      Konformitätsnachweis sowie der dazugehörige Prüfbericht für jede Erzeugungseinheit

      genaue Beschreibung der Schutzeinrichtungen und ein Konformitätsnachweis für den Netz- und Anlagenschutz sowie den dazugehörigen Prüfbericht

      maßstabsgerechter Plan vom Aufstellungsort der Übergabe-/Transformatorenstation (Anschlussnehmerstation) inklusive Projektunterlagen

      Prüfbericht des/der für die Netzeinbindung verwendeten Transformators/en

      Bestellung der Anlage und gültige Baugenehmigung oder eine Anlagengenehmigung nach dem BImschG bzw. einen entsprechender Vorbescheid, aus dem sich die öffentlich-rechtliche Zulässigkeit des Anlagenvorhabens ergibt – soweit dies gesetzlich erforderlich ist Handelsregisterauszug bei Kaufmann- (kaufmännisch) bzw. Kapitalgesellschaften, bei GbR Name und Anschrift der Gesellschafter (Nachweis zu Gesellschaftern)

      Handelsregisterauszug bei Kaufmann- (kaufmännisch) bzw. Kapitalgesellschaften, bei GbR Name und Anschrift der Gesellschafter (Nachweis zu Gesellschaftern)

      • Zusätzlich für Photovoltaikanlagen

        Technisches Datenblatt zu den geplanten Wechselrichtern

        Technisches Datenblatt zu den geplanten Solarmodulen

        Genaue Zuordnung der Solarmodule und Wechselrichter für jedes einzelne Gebäude (Modulbelegungsplan mit Zuordnung der Grundstücke)

      • Zusätzlich für Anschluss BHKW, Wasser- oder Windkraftanlagen

        Technisches Datenblatt zu den geplanten Generatoren

      Schritt 4

    • Schritt 4

      Schritt 4: Netzanschlussvertrag

      Um dem Energierecht Rechnung zu tragen, ist es nötig, einen neuen Netzanschlussvertrag abzuschließen. Der Abschluss eines Netzanschlussvertrages mit dem zuständigen Netzbetreiber ist die Voraussetzung für den Anschluss Ihrer Erzeugungsanlage an das Netz sowie die Abwicklung von Stromlieferverträgen eines Stromlieferanten mit dem/den über die Anschlussanlage versorgten Stromkunden. Im Netzanschlussvertrag werden alle netzanschlussspezifischen Vereinbarungen zur Eigentumsgrenze, zur Versorgungs- und Messspannung sowie zur Vorhalteleistung und zur Einspeiseleistung getroffen. Anschließend werden in der Bauphase die Netzanschlussanlagen errichtet.

      Schritt 5

    • Schritt 5

      Schritt 5: Abnahmeprüfung und Inbetriebsetzung

      Der zukünftige Anlagenbetreiber hat dem Netzbetreiber vor der Inbetriebsetzung seiner Erzeugungsanlage zur Stromeinspeisung in das Netz der Allgemeinen Versorgung nachzuweisen, dass die vom Netzbetreiber nach § 10 Abs. 1 EEG i. V. m. dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in seiner jeweils geltenden Fassung bzw. entsprechender gesetzlicher Nachfolgeregelungen festgelegten notwendigen technischen Anforderungen eingehalten wurden und werden.

      Hierzu findet vor der Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage eine gemeinsame technische Abnahme zwischen dem Errichter, dem zukünftigen Anlagenbetreiber und einem Mitarbeiter der TEN Thüringer Energienetze statt, die der zukünftige Anlagenbetreiber nach Fertigstellung seiner Erzeugungsanlage sowie des Netzanschlusses beim Netzbetreiber schriftlich beantragen muss.
      Der zukünftige Anlagenbetreiber hat dafür Sorge zu tragen, dass sich die Erzeugungsanlage zum vereinbarten Abnahmetermin in einem technisch einwandfreien, den eingereichten Unterlagen entsprechenden Zustand befindet, damit die Inbetriebsetzung erfolgen kann.

      Mit Bestätigung der Vertragsunterlagen sind folgende technische Unterlagen von Ihnen vor Inbetriebnahme der Anlage bei uns einzureichen:

      Anzeige zur Inbetriebsetzung auf dem Formular „Anmeldung zum Netzanschluss“ mit Datum und Unterschrift durch den aufgeführten Elektrofachbetrieb (bitte untenstehenden Vordruck des Netzbetreibers verwenden)

      Bestätigung des Herstellers/Errichters nach DGUV Vorschrift 3, § 5 Abs. 4 und Betriebsbereitschaftserklärung zur Inbetriebsetzung (bitte untenstehenden Vordruck des Netzbetreibers verwenden)

      Angaben zum technischen Betriebsführer für alle angeschlossenen Erzeugungsanlagen

      Anmeldung nach § 6 EEG i. V. m. Anlagenregisterverordnung

      • Zusätzlich für Windkraftanlagen

        Nachweis über die Erfüllung der Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung.

      Nach Erhalt und Prüfung der angeforderten Unterlagen kann ein Termin für die Zählermontage/ Inbetriebnahme zwischen den Mitarbeitern der TEN Thüringer Energienetze und Ihrem Installateur vereinbart werden.

      Die Aufwandspauschale für die notwendige Abnahmeprüfung einer Erzeugungsanlage hat der zukünftige Anlagenbetreiber zu tragen. Diese werden in entsprechenden Leistungsstufen (siehe Tabelle unter Abnahmeprüfung Netzanschluss) erhoben.

      Kann die Abnahme der Erzeugungsanlage zum vereinbarten Zeitpunkt wegen Versäumnissen, die der Anschlussnehmer (Errichter und/oder der zukünftige Anlagenbetreiber) zu vertreten hat, nicht durchgeführt werden bzw. kann die Freigabe zum Netzparallelbetrieb durch den Netzbetreiber aus diesem Grund nicht erfolgen, so hat der Anschlussnehmer die hierdurch entstehenden zusätzlichen Aufwendungen zu tragen. Etwaige Verzögerungen oder sonstige hieraus resultierende Nachteile gehen ausschließlich zu Lasten des Anschlussnehmers.

  • Nach Inbetriebnahme

    • Schritt 1

      Schritt 1: Vergütungsrelevante Unterlagen

      Sie erhalten von uns ein Schreiben, mit welchem die TEN Thüringer Energienetze vergütungsrelevante Unterlagen bzw. Informationen von Ihnen abfordert. Dazu nutzen Sie bitte die untenstehenden Dokumente.

      Von Ihnen zu erstellen:

      Verbindliche Erklärung zur Vergütungseinstufung der PV-Anlage (bitte untenstehenden Vordruck des Netzbetreibers verwenden)

      Erklärung für Photovoltaikanlagen – größer 7 kWp bis einschließlich 750 kWp

      Erklärung für Photovoltaikanlagen – größer 750 kWp

      Registrierungsbestätigung der BNetzA (vor Anmeldung der Anlage muss die Vergütung auf null reduziert werden (§ 25 EEG 2014); die angemeldete und installierte Leistung müssen übereinstimmen)

      Schritt 2

    • Schritt 2

      Schritt 2: Vergütungseinstufung

      Sofern Ihre Unterlagen vollständig eingereicht wurden, erfolgt auf deren Grundlage die Vergütungsermittlung. Ein Einspeisevertrag über die Höhe der Vergütung wird nicht geschlossen, da diese auf Grundlage des EEG bzw. KWKG in der jeweils gültigen Fassung vorgenommen wird.

      Schritt 3

    • Schritt 3

      Schritt 3: Vergütungszahlung

      Bei Gutschriftslegung bzw. Abrechnung durch die TEN Thüringer Energienetze erfolgt gem. § 19 Abs. 2 EEG 2014 nach der Vergütungseinstufung jeweils am 15. Kalendertag des dem Abrechnungszeitraum folgenden Monats eine Überweisung des Abschlags auf das von Ihnen benannte Konto.

      Sollten Sie über eine Zählerfernauslesung verfügen, erfolgt auf der Grundlage der durch den Netzbetreiber ausgelesenen und plausibilisierten ¼-h-Lastgänge die Abrechnung in Form einer Gutschriftsrechnung.

      Einspeiser können selbst (kaufmännisch korrekte) Rechnungen an uns legen. Falls eine Messung der TEN Thüringer Energienetze eingebaut wurde, müssen dabei die Messkosten (Messung und Messstellenbetrieb) abgezogen werden.

      Schritt 4

    • Schritt 4

      Schritt 4: Jahresendabrechnung

      Zur Erstellung der Jahresrechnung ist von Einspeisern, welche über einen Standardlastprofilzähler verfügen, der Zählerstand zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres mitzuteilen. Dazu werden Ablesekarten an Sie versandt.

      Hieraus erfolgt unter Anrechnung der bereits im Abrechnungszeitraum getätigten Abschlagszahlungen eine Gutschrift bis zum 15. Januar des dem Abrechnungsjahr folgenden Jahres (sofern die Übermittlung rechtzeitig erfolgt), die unbar geleistet und hierzu auf das zu bezeichnende Bankkonto überwiesen wird. Sollte sich auf Grund der bisher geleisteten Zahlungen ein Forderungsbetrag ergeben, wird dieser Betrag mit den zukünftigen Abschlägen verrechnet, bis ein Ausgleich erfolgt ist.

      Schritt 5

    • Schritt 5

      Schritt 5: Testierung

      Erst durch die Testierung der ausgezahlten Beträge durch unser beauftragtes Wirtschaftsprüfungsunternehmen wird die eingestufte Vergütungshöhe nach aktueller Gesetzesauslegung bestätigt. Diese erfolgt bis 31.05. eines jeden Jahres für das vorangegangene Kalenderjahr.

      Dazu müssen uns bis zum 28.02. alle vergütungsrelevanten Unterlagen zur Verfügung gestellt werden.

      Für alle Energieträger gilt:
      Sind Standardlastprofilzähler als Messgeräte eingebaut, müssen Zählerstände zum 31.12. des Vorjahres gemeldet werden.

      • Zusätzlich für Windkraftanlagen

        eventuell Aufteilung der Energieerträge je Windkraftanlage

        Referenzgutachten bei Anlagen > 50 kW

      • Zusätzlich für Biomasseanlagen

        Umweltgutachten

        Einsatzstofftagebuch

        Massenbilanzsystem (z. B. DENA-Auszug/Umweltgutachten) bei Anlagen, welche aus dem Erdgasnetz entnommenes Gas zur Verstromung einsetzen

      • Zusätzlich für KWK-Anlagen

        ab 2 MW KWK-Testat

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Wenn Sie alle Unterlagen für den ersten Arbeitsschritt vorbereitet haben, können Sie oder Ihr Installateur die geplante Anlage auch online anmelden.

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