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Vor Inbetriebnahme

  • Was muss eingereicht werden?

    Die zur Anmeldung bzw. weiterführenden Bearbeitung notwendigen Informationen und Formblätter sind im Internet unter www.thueringer-energienetze.com veröffentlicht und verbindlich anzuwenden.

    Informationen und Formblätter

  • Wie schnell wird der Antrag bearbeitet?

    Der Netzbetreiber verwendet zur Bearbeitung von Einspeiseanfragen nach dem EEG ein strikt diskriminierungsfreies Verfahren. Die Einhaltung dieser verfahrensmäßigen Vorgaben durch den Netzbetreiber und insbesondere durch den/die zukünftige(n) Anlagenbetreiber(in) ist zur ordnungsgemäßen und gesamtwirtschaftlich sinnvollen Aufteilung vorhandener Netzeinspeisungskapazitäten unerlässlich.

    Detaillierter Prozessablauf

  • Wann wird die Netzauskunft erteilt?

    Damit wir die Netzverträglichkeitsprüfung und die damit verbundene Ermittlung des technischen und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunktes gemäß § 8 EEG beurteilen und prüfen können, ist die Einreichung vollständiger und aussagefähiger Unterlagen (siehe Checkliste) erforderlich.

    Vorausgesetzt, dass uns die entsprechenden Unterlagen bzw. Informationen vorliegen, führen wir dieser innerhalb von 8 Wochen die Netzverträglichkeitsprüfung und die damit verbundene Ermittlung des technischen und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunktes durch. Das Ergebnis wird der/dem Antragsteller(in) mittels einer unverbindlichen Netzauskunft schriftlich mitgeteilt.

    Checkliste herunterladen

  • Wann erfolgt die Zuschaltung des Netzanschlusses?

    Spätestens 4 Wochen vor der geplanten Inbetriebnahme bzw. Zuschaltung des Netzanschlusses muss der/die zukünftige
    Anlagenbetreiber(in) bzw. dessen Beauftragter uns die dafür notwendigen technischen Dokumente (siehe Checkliste) zur Verfügung stellen. Wir werden diese möglichst innerhalb von 4 Wochen sichten und den Zeitplan für die Inbetriebnahme bzw. Zuschaltung des Netzanschlusses mit den Beteiligten abstimmen.

    Checkliste herunterladen

  • Wann erfolgt die Zuschaltung der Erzeugungsanlagen?

    Spätestens 2 Wochen vor der geplanten Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage(n) sollten der zukünftige Anlagenbetreiber(in) bzw. dessen Beauftragter uns den ausgefüllten und gegengezeichneten Inbetriebsetzungsauftrag (siehe Checkliste) übergeben. Die Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage ohne unsere schriftliche Zustimmung kann die Sicherheit des Netzbetriebes und die Spannungsqualität im Netz gefährden und ist daher nicht zulässig. Nach Eingang des Inbetriebsetzungsauftrages werden wir mit den Beteiligten innerhalb von zwei Wochen den Zeitplan für die Inbetriebsetzung bzw. Zuschaltung der Erzeugungsanlage(n) abstimmen.

    Checkliste herunterladen

  • Stellt der Netzbetreiber einen Zähler zur Verfügung? Was kostet dieser?

    Der Netzbetreiber kann einen Zähler zur Verfügung stellen. Die jeweils gültigen Preise für Messstellenbetrieb, Zähler und Abrechnung finden Sie im Downloadbereich.

    Informationen zu Mess- und Steuereinrichtungen

    Entgelte für Messstellenbetrieb von modernen Messeinrichtungen (mME) und intelligenten Messsystemen (PDF, 62 KB)

  • Kann der Zähler für eine Erzeugungsanlage auch durch den Einspeiser gestellt werden?

    Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

    Mess- und Steuereinrichtungen

  • Wo kann die Erzeugungsanlage einspeisen?

    Nach Vorlage der vollständigen und aktuellen Projektunterlagen für die Netzverträglichkeitsprüfung werden wir Ihnen die Ermittlung des technisch und wirtschaftlich günstigsten Netzverknüpfungspunktes unter Berücksichtigung der gültigen VDE-Vorschriften, den anerkannten Regeln der Technik, den Technischen Anschlussbedingungen TAB, den gültigen „BDEW-Richtlinien und den FNN-Anwendungsregeln" sowie den vorgegebenen rechtlichen Rahmenbedingungen (EnWG, EEG und KWKG) zukommen lassen.

    Technische Anschlussbedingungen Strom

  • Ist eine erneute Netzverträglichkeitsprüfung nötig, wenn sich technische Parameter ändern?

    Sofern nach der Netzverträglichkeitsprüfung eine durch den Antragssteller(in) veranlasste Änderung von der Netzverträglichkeit relevant beeinflussenden technischen Parametern (z. B. der Leistung seiner geplanten Erzeugungsanlagen) erfolgt, dann ist eine erneute Netzverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

  • Gibt es einen alternativen Netzverknüpfungspunkt?

    Anlagenbetreiber sind nach § 8 Abs. 2 EEG berechtigt, einen anderen Verknüpfungspunkt dieses oder eines anderen im Hinblick auf die Spannungsebene geeigneten Netzes zu wählen, es sei denn, die daraus resultierenden Mehrkosten des Netzbetreibers sind nicht unerheblich. Der Netzbetreiber ist nach § 8 Abs. 3 EEG berechtigt, der Erzeugungsanlage einen anderen Verknüpfungspunkt zuzuweisen, wenn die Abnahme des Stromes nach § 11 Abs. 1 EEG sichergestellt wird.

  • Welche Möglichkeit zur Stromeinspeisung habe ich?

    Physikalisch gibt es zwei Möglichkeiten. Zum Einen die physikalische Vollstromeinspeisung und zum Anderen die physikalische Überschussstromeinspeisung.

  • Gibt es Vorschriften/ Regeln für den Anschluss einer Erzeugungsanlage?

    Die an das Netz der Allgemeinen Versorgung des Netzbetreibers anzuschließende Anschlussnehmeranlage einschließlich der Erzeugungsanlage ist unter Beachtung der geltenden behördlichen Vorschriften oder Verfügungen und nach den anerkannten Regeln der Technik, insbesondere nach den DIN VDE Normen, den Technischen Anschlussbedingungen (TAB), den BDEW-Richtlinien, den FNN-Anwendungsregeln und sonstigen besonderen Vorschriften des Netzbetreibers zu errichten und zu betreiben.

    Bitte beachten Sie die FNN-Regel VDE AR-E-2510-2 für stationäre elektrische Energiespeichersysteme zum Anschluss an das Niederspannungsnetz sowie unsere technischen Vorschriften/Richtlinien.

    Technische Vorschriften/Richtlinien

  • Was muss bei Einsatz eines Funkrundsteuerempfängers beachtet werden?

    Weitere Informationen dazu finden Sie unter Einspeisemanagement

  • Was muss bei Einsatz einer Fernwirkanlage beachtet werden?

    Weitere Informationen dazu finden Sie unter Einspeisemanagement

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