Bild: Elektrofahrzeug der Thüringer Energienetze beim Laden in einer Garage.
Klafke/TEN

Ladeinfrastruktur

Das Anmeldeverfahren

Bei der Installation von Ladetechnik für Ihre Elektromobilität ist zu beachten, dass sämtliche Ladetechnik generell beim zuständigen Netzbetreiber meldepflichtig ist und angezeigt werden muss. Bei Ladetechnik ab einer Ladeleistung von 12 kW bedarf es zusätzlich einer Netzverträglichkeitsprüfung durch den Netzbetreiber, um eventuelle Auswirkungen auf den vorhandenen Netzanschluss oder das vorgelagerte Niederspannungsnetz abschätzen zu können.

Aus diesem Grund haben wir Ihnen hier die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Anmeldung aufgeführt, um Ihnen das Anmeldeverfahren bei uns zu erleichtern.

Ladetechnik und Energieerzeugungsanlagen

Sollten Sie beabsichtigen, Ihre Ladetechnik mit Strom aus regenerativen Energien (Solar, Wind, Wasser…) zu versorgen und zusätzlich eine oder mehrere Erzeugungsanlagen zu errichten, beachten Sie bitte, dass ebenfalls sämtliche Erzeugungsanlagen beim Netzbetreiber anmeldungspflichtig sind.

Besuchen Sie für nähere Informationen gern unsere Einspeiser-Website der TEN Thüringer Energienetze.

  • Anzeige Ladeleistung kleiner 12 kW

    Damit der Netzbetreiber das Niederspannungsnetz, den Hausanschluss sowie die Messeinrichtungen leistungsgerecht auslegen und mögliche Netzrückwirkungen beurteilen kann, ist es wichtig, dass Sie uns frühzeitig die erforderlichen Angaben der geplanten Ladetechnik mitteilen.

    Diese Informationen beruhen auf der aktuellen technischen VDE|FNN Anwendungsregel VDE-AR-N 4100 sowie der Technischen Anschlussbedingungen (TAB 2019).

    Um Ihnen das Anzeigeverfahren zu erleichtern, haben wir Ihnen das nachfolgende Anzeigeformular bereitgestellt. Hier können Sie Ihre Angaben einfach ausfüllen und an uns senden.

  • Anmeldung Ladeleistung ab 12 kW

    Damit der Netzbetreiber das Niederspannungsnetz, den Hausanschluss sowie die Messeinrichtungen leistungsgerecht auslegen und mögliche Netzrückwirkungen beurteilen kann, ist es wichtig, dass Sie uns frühzeitig die erforderlichen Angaben der geplanten Ladetechnik mitteilen und zur Verfügung stellen.

    Hierbei ist zu beachten, dass sämtlichen Ladetechnik ab einer Leistung von P ≥ 12 kW beim zuständigen Netzbetreiber genehmigungspflichtig ist und zuvor einer Prüfung des Netzbetreibers bedarf. Hierzu werden folgende Unterlagen Ihrerseits benötigt.

    Benötigte Anmeldeunterlagen:

    • Datenerfassungsblatt Ladeinfrastruktur
    • Formular „Anmeldung zum Netzanschluss“
    • ein Lageplan des geplanten Standortes
    • Herstellerzertifikate der Ladetechnik
    • ggf. Unterlagen zum verbauten Lastmanagement
    • ggf. Unterlagen zur verbauten Symmetrieeinrichtung

    Um Ihnen das Anmeldeverfahren zu erleichtern, haben wir Ihnen einen Teil der notwendigen Unterlagen zum Download bereitgestellt.

    In unserem AnschlussPortal können Sie uns Ihre geplante Ladetechnik direkt online anmelden und die notwendigen Unterlagen hochladen.

  • Technische Anschlussbedingungen

  • Ladetechnik nach KfW Förderrichtlinien und § 14a EnWG

    Mit dem Zuschuss für Ladestationen und Wallboxen fördert die KfW Bank Ladeeinrichtungen für Elektroautos an Stellplätzen und in Garagen, die zu Wohngebäuden gehören und nur privat zugänglich sind.

    Ob eine KfW-Förderung für Sie in Frage kommt, können Sie mithilfe der folgenden Checkliste überprüfen:

    • Entspricht die Ladestation/Wallbox und ihre Nutzung den Vorgaben für die KfW-Förderbedingungen.
    • Ist das von Ihnen gewünschte Model der Ladeeinrichtung bei der KfW als förderfähig gelistet. Dies erfahren Sie in der entsprechenden Liste der KfW Bank.
    • Die Ladeeinrichtung muss durch eine eingetragene Elektrofachkraft installiert werden - geeignete Elektriker finden Sie in unserem Installateursverzeichnis
    • Die Ladeeinrichtung muss bei TEN Thüringer Energienetze gemeldet werden. Nutzen Sie bitte hierzu unser Anzeigeformular für Ladetechnik kleiner 12 kW
    • Eine verpflichtende Steuerung der Ladeeinrichtung durch TEN Thüringer Energienetze gemäß § 14a EnWG wird aktuell nicht gefordert. Eine nachträgliche Umsetzung der Steuerung ist dadurch allerdings nicht ausgeschlossen.
    •  Eine freiwillige Anmeldung zur Steuerung der Ladeeinrichtung nach § 14a EnWG ist möglich. In diesem Fall sind die technischen Anschlussbedingungen (TAB) der TEN Thüringer Energienetze zu beachten.
    • Es wird empfohlen zwischen Ladeeinrichtung und Zählerplatz ein Installations-Leerrohr nach DIN 18015-1 für eine nachträglich kabelgebundene Kommunikation zu installieren. Dies ermöglicht eine einfache und kosteneffiziente nachträgliche Anbindung der Ladeinfrastruktur für eine intelligente Steuerung.
    • Bei mehr als einem Ladepunkt (insb. Mehrparteienhäusern) wird empfohlen, ein kundeneigenes Lademanagement zur Begrenzung der Netzanschlussleistung einzusetzen. Netzanschlusskosten können so reduziert werden.

Ihr Kontakt

Fotograf/Portal
Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns gern eine E-Mail.

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Anzeigeformular

Mit diesem Service bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Anschluss Ihrer Ladetechnik mit einer Gesamtladeleistung kleiner 12 kW, für Ihre Elektromobilität ganz schnell und einfach mitzuteilen.

Persönliche Daten

Ihre E-Mail-Adresse benötigen wir für die Bestätigung der angemeldeten Ladetechnik, zur Prüfung möglicher Netzrückwirkungen und mögliche Nachfragen der Anschlussbedingungen. Für weitere Zwecke wird Ihre E-Mail-Adresse ohne Ihre Einwilligung nicht genutzt. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr E-Mail-Provider den TLS-Standard in der aktuellen Version unterstützt

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Häufige Fragen

  • Kann jeder einfach einen Ladepunkt installieren?

    Die Installation von Ladetechnik bis 12 kW im oder am eigenen Gebäude bedarf keiner besonderen Genehmigung. Bei Ladetechnik ab einer Ladeleistung von größer 12 kW bedarf es allerdings einer Netzverträglichkeitsprüfung durch den Netzbetreiber, um eventuelle Auswirkungen auf den vorhandenen Stromnetzanschluss oder das vorgelagerte Niederspannungsnetz abschätzen zu können. Generell ist aber die Installation von Ladetechnik von einer im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektrofachkraft durchzuführen.

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  • Warum muss man die Wallbox vor Inbetriebnahme beim Netzbetreiber anmelden?

    Das Stromleitungsnetz in einer Straße oder einem Wohngebiet wurde für eine bestimmte Leistung dimensioniert. Damit der Netzbetreiber das Niederspannungsnetz, den jeweiligen Hausanschluss sowie die Messeinrichtungen leistungsgerecht auslegen und mögliche Netzrückwirkungen beurteilen kann, ist es wichtig, dass Sie uns frühzeitig die erforderlichen Angaben der geplanten Ladetechnik mitteilen und zur Verfügung stellen. Nur so können unvorhersehbare Stromnetzstörungen vermieden werden.

    War diese Antwort hilfreich? Ja Nein

  • Mit welcher Leistung kann ich an der Säule/Wallbox laden?

    Die Leistung von Ladesäulen oder Wallboxen variieren je nach Hersteller und Modell. Die Ladeleistung ist zudem abhängig vom Fahrzeugmodell sowie dem Ladekabel.

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  • Kann das Auto Energie in das Stromnetz zurückspeisen?

    Die Möglichkeit Energie aus dem Fahrzeug zurück in das Stromnetz einzuspeisen besteht grundsätzlich schon. Jedoch müssen das Fahrzeug und die eingesetzte Ladetechnik dies unterstützen. Aktuell wird hierzu allerdings noch an Umsetzungsmodellen gearbeitet.

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  • Warum ist nicht jede Steckdose zum Laden von Elektrofahrzeugen geeignet?

    Die Akkus von Elektrofahrzeugen benötigen zum Aufladen in relativ kurzer Zeit viel Energie, dafür ist eine übliche Haushaltssteckdose meist nicht geeignet. Bei älteren und nicht geprüften Hausinstallationen kann die Dauerbelastung der Steckdosen sogar zu Überhitzung und Brandgefahr führen.

    Wir empfehlen Ihnen daher die Installation einer Wallbox durch eine eingetragene Elektrofachkraft. Mit dieser sind Sie nicht nur auf der sicheren Seite, sondern können Ihr Fahrzeug in der Regel auch schneller laden.

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  • Was ist eine Wallbox?

    Eine Wallbox ist eine meist an der Wand befestigte Ladestation. Sie ist eine platzsparende und sichere Variante für das Laden zu Hause.

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