Bild: Eine Tastatur, die Enter-Taste ist grün und ein Hochspannungsmast ist darauf abgebildet.
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Netzausbauplan

Auf dem Weg zum Stromnetz der Zukunft

Mit der Energiewende wird Energieerzeugung auch in Thüringen immer dezentraler. Tausende Kleinkraftwerke, die aus Wind und Sonne Strom erzeugen, werden nach und nach in unser Versorgungsnetz integriert. Bundesweit soll künftig mindestens 80 % der Erzeugungsleistung aus dezentraler Energiegewinnung eingespeist werden. Im Bereich der Flächenbetreiber Ost werden in einigen Netzregionen heute sogar schon 98% erreicht. Immer mehr kleine Zuflüsse speisen damit den großen Energiestrom der Hoch- und Höchstspannungsnetze. Die dafür notwendigen Ausbaumaßnahmen wurden bereits in den Netzausbauplänen 2013 und 2015 (NAP2013, NAP2015) detailliert dargestellt. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass der Netzausbaubedarf der Verteilnetzbetreiber ebenso erheblich wie der der Über-tragungsnetzbetreiber ist.

Der inzwischen dritte gemeinsame Netzausbauplan (NAP2017) – die abgestimmte Netzausbauplanung der 110-kV-Flächennetzbetreiber Ostdeutschlands (FNB Ost) – schreibt diese Entwicklung fort. Berücksichtigt wird hierbei der Netzentwicklungsplan Strom 2030 (Version 2017) der Übertragungsnetzbetreiber sowie der veränderte ordnungspolitische Rahmen.

Damit erfüllt der NAP2017 die neuen Anforderungen aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Der Netzausbauplan bezieht sich auf die Gebiete der beteiligten Netzbetreiber Avacon Netz, E.DIS Netz, ENSO NETZ, MITNETZ STROM, WEMAG Netz und TEN Thüringer Energienetze.

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